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Stille. So eine, die in den Ohren kitzelt und nach Keks schmeckt, den man in Tee getunkt hat. Unser rothaariger Wichtelmann hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie einzufangen, mit der Geduld einer Philosophenschnecke. Er stellt sich mitten in den Wald, schließt die Augen und lässt seinen Bart im Rhythmus des Nichts wehen. Er sagt, Meditieren bedeutet nicht, den Kopf leer zu machen, sondern ihn mit durchsichtigen Wasserfarben auszumalen.
Eines Tages entdeckte er, dass die begehrtesten Stillen in den Lücken zwischen zwei Gedanken wohnen. Jetzt sammelt er sie in Gläschen und teilt sie auf seinem YouTube-Kanal, aufgenommen mit einem Moos-Mikrofon und viel gutem Willen. Er hat eine narrensichere Methode, Ablenkungen aus dem Weg zu gehen:
- Wenn eine Mücke in der Nähe summt, fordert er sie zu einem Blickduell heraus (er gewinnt immer).
- Wenn eine Elster ihm eine Socke klaut, notiert er das als "unfreiwillige Opfergabe ans Universum".
- Und wenn ihm jemand von Eile erzählt, verordnet er eine Siesta beim Wolkenbeobachten.
Er führt ein Tagebuch, in das er Kritzeleien von seinen Gefühlen malt, und schwört, dass der Stift leise kichert, wenn er richtig liegt. Manchmal meditiert er mit den Füßen im Wasser, und dann plaudert der Bach den neuesten Klatsch von den Steinen aus. Seine Mission ist glasklar: uns daran zu erinnern, dass Ruhe nicht gesucht, sondern gezüchtet wird wie ein Bonsai der guten Laune.