Heute kommen wir mit einem Rezept um die Ecke, das nicht im Dunkeln leuchtet (noch nicht), aber deine Laune anzündet, sobald du es siehst. Perfekt, wenn du mit „Akku leer“-Gesicht in deine Bude reinläufst und etwas brauchst, das dein System einmal neu startet.
Zutaten:
- Pasta, die dich ruft (mit oder ohne Gluten)
- Ein Hähnchenbrüstchen
- Champignons
- Rote Zwiebelchen
- Lauch
- Kochsahne
- Ein paar Knoblauchzehen
- Eine Zitrone
- Salz, Pfeffer und Gewürze nach Laune
Zubereitung:
Schneid ein Hähnchenbrüstchen in Stücke. Die Größe ist egal… wenn’s in den Mund passt, passt’s. Leg die Stücke in eine Schüssel und lass sie im Saft einer Zitrone baden, am besten mit der Hand ausgepresst. Wenn du gerade im Flow bist, kommen noch ein paar Knoblauchzehen dazu, schön klein gehackt. Dann darf das alles da liegen und Geschmack aufsaugen. Ab und zu einmal durchschütteln, damit Zitrone und Knobi überall hinkommen.
Währenddessen machst du ein leckeres Zwiebel-Lauch-Grundding, so ein kleines Sofrito. Rote Zwiebel so schneiden, wie du willst, und Lauch in hübsche Ringe. Bei kleiner Hitze mit gutem Olivenöl.
Während das Sofrito vor sich hin zaubert und das Hähnchen sich einlimoniert, schneidest du ein paar Champis in Scheiben. Die bleiben erstmal beiseite, die haben gleich ihren Auftritt.
Wenn das Sofrito schön weich und schmelzig wird, kommen die Hähnchenstücke rein und noch ein Schuss Olivenöl. Langsam rühren und aufpassen, dass nichts anbrennt.
Jetzt Wasser für die Pasta aufsetzen. Ruhig ordentlich viel Wasser und eine gute Handvoll Salz.
Während das Wasser heiß wird, hast du die Pfanne im Blick. Sobald du kein rohes Hähnchen mehr siehst, ist das Wasser fast am Kochen. Dann kommen die Champis dazu und danach die Kochsahne. Schön großzügig, ohne Angst. Alles elegant umrühren.
Jetzt ab mit der Pasta ins kochende Wasser. Und ja, die Minuten zählen, damit sie perfekt wird.
In die Sofrito-Hähnchen-Soße kommen Gewürze. Scharfes Paprikapulver, Pfeffer, Kräuter der Provence, und dann darf das weiter köcheln, während die Pasta kocht.
Wenn die Pasta fertig ist, abgießen und wieder in den Topf geben, ohne Wasser. Ein ordentlicher Schluck Olivenöl und ein Hauch Salz dazu. Gut rühren, bis sie schön glänzt und appetitlich klebt. Dann kippst du die gaaaanze Soße in den Pastatopf, oder andersrum, die gaaaanze Pasta in die Soße.
Hauptsache alles wird gemischt. Und wenn der Herd aus ist, wird geschlemmt.
Wald-Tipp: Pasta auf einem kalten Teller zu servieren ist ein Verbrechen… Teller vorher warm machen, vor allem im Winter!