Dieses Rezept ist wie ein guter Traum: außen easy, innen räumt es dir die Welt auf. Wir nennen es „abstrakt realistisch“, weil es Reis von der Sorte Immer, nur angerichtet wie eine ruhige Szene, die dein Kopf dringend mal sehen musste.
Zutaten:
- 150 g Reis (Langkorn oder Basmati, was deinem Kopf am wenigsten Lärm macht)
- 1 kleiner Zucchini in halben Scheiben
- 1 Karotte in feinen Streifen
- 1 Handvoll Spinat oder Feldsalat
- 1 Knoblauchzehe (optional, bitte ohne Anschreien)
- 2 EL natives Olivenöl extra
- Salz und Pfeffer
- Ein mini Spritzer Zitrone oder ein paar Sesamsamen (das „schöner Shot“-Finale)
Zubereitung:
Koche den Reis mit Salz, bis er locker und lieb ist. Abgießen und eine Minute atmen lassen, wie Schuhe ausziehen, sobald du zu Hause bist.
In einer Pfanne Karotte und Zucchini mit dem Öl (und dem Knoblauch, falls du ihn nimmst) bei mittlerer Hitze anbraten. Wir wollen zart mit einem Funken Leben, nicht traurig.
Herd aus, dann den Spinat dazugeben, damit er sich in der Restwärme ergeben darf.
Anrichten: ein hübsches Gemüsebett und oben drauf der Reis, wie eine gezähmte Wolke.
Mit Zitrone oder Sesam toppen.
Langsam essen zählt als Schlafhygiene. Und wenn du nachlegst, dann bitte Frieden und nicht Bildschirm.